Am 15. September 2026 begrüßte das Institut für Bauinformatik die buildingSMART-Regionalgruppe Sachsen im Beyer-Bau. Unter dem Titel „BIM4all – Wege und Hemmnisse zum ganzheitlichen openBIM“ diskutierten rund 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sich Barrieren bei der disziplinübergreifenden Nutzung von Building Information Modeling (BIM) systematisch abbauen lassen.
Den Auftakt machte Prof. Karsten Menzel (TU Dresden) mit einem interdisziplinären BIM-Projekt, in dem Studierende verschiedener Fachrichtungen gemeinsam digitale Gebäudemodelle entwickeln. Die weiteren Beiträge zeigten unterschiedliche Ansätze für eine durchgängige Nutzung digitaler Gebäudedaten – von der Bedarfsplanung und Energiesimulation über den Digitalen Zwilling bis hin zur KI-gestützten Planung von Gebäudeautomationssystemen.

Ergänzend boten die Bauinformatik- Labore des Beyer-Baus Einblicke in die praktische Anwendung: Die Gäste konnten BIM-Modelle in der CAVE erleben, intelligente Gebäudetechnik und Sensorik kennenlernen, Automatisierungsprozesse im Robotik-Labor verfolgen und sich über digitale Ressourcenverwaltung informieren.
Der Beyer-Bau selbst diente dabei als durchgängiges Fallbeispiel. Alle Vorträge und Demonstrationen bezogen sich auf das Gebäude, das 1913 nach Plänen des Architekten Martin Dülfer errichtet und nach umfassender Sanierung und Modernisierung im Oktober 2025 wieder an die TU Dresden übergeben wurde. Damit wurde der historische Bau zugleich zum praktischen Beispiel für die digitale Planung, Nutzung und Vernetzung von Gebäudedaten.











